Brandaktuell  

   

Glinde (fpr). Zum 32. Mal findet in diesem Jahr wieder unter der Regie der Freiwilligen Feuerwehr Glinde das Osterfeuer statt. Start des traditionellen Volksfestes ist am Ostersonnabend, 20. April 2019, ab 18 Uhr im Kupfermühlenweg mit einem Rahmenprogramm bis gegen 23 Uhr. Für die musikalische Begleitung sorgt die Live-Band „Quite right!“ aus Glinde.

Bei einsetzender Dunkelheit wird das Osterfeuer entzündet. So lange der Vorrat reicht, bieten die Feuerwehrleute Grillspeisen, Erbsensuppe, Kaltgetränke, Glühwein und Kakao sowie heiße Waffeln zu zivilen Preisen an.

Unterstützt werden die Angehörigen der FF Glinde von Kameraden der befreundeten Feuerwehren aus Bacharach am Rhein und Berlin-Suarez.
Da für das Osterfeuer nur unbehandeltes Holz von Industriepaletten verbrannt wird, nehmen die Glinder Feuerwehrleute kein Brennholz oder Buschwerk an.

Ein Tipp für die Autofahrer: Bitte die Fahrzeuge möglichst schon in der Stadtmitte abstellen und zu Fuß zum Veranstaltungsort kommen. In den Anliegerstraßen stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Der Kupfermühlenweg ist für die Veranstaltung am Karsamstag südlich des Mühlenteiches von 13 bis 24 Uhr gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Glinde (fpr). Mit ihrem Aprilscherz hat die Glinder Feuerwehr auch gleichzeitig den Startschuss in eine neue Kommunikations-Ära gegeben. Denn: Parallel zu ihrer Internet-Website und den Posts bei Facebook geht die Wehr mit der Zeit und bedient nun auch den Instagram-Kanal.

Instagram ist ein Onlinedienst, der zu Facebook gehört und insbesondere zum Teilen von Fotos und Videos genutzt wird. Eine vierköpfige Untergruppe vom Team „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/PR“ der Freiwilligen Feuerwehr kann diese hier bearbeiten, mit Filtern versehen und hochladen. Instagram-Stories ermöglichen – ähnlich wie bei Snapchat – die Bilder und Videos mit seinen Freunden und Followern zu teilen.

Die Glinder Wehr betreibt mit der Website, Facebook und nun auch Instagram ein so genanntes Cross Media Publishing und verspricht sich dadurch, im Bereich Werbung und der Public Relation definierten Zielgruppen das Erscheinungsbild der Wehr medienübergreifend näher zu bringen. Letztlich wird damit das positive Image in der Öffentlichkeit gefestigt und ausgebaut.

Instagram hat nach aktuellen Statistiken rund 800 Millionen aktive Nutzer weltweit monatlich; 500 Millionen loggen sich täglich ein und machen Instagram damit zum am zweithäufigsten genutzten Netzwerk nach Facebook. Die größte demographische Gruppe sind Männer zwischen 18 und 24 Jahren. Unter Teenagern sind die Influencer tendenziell eher weiblich.

Grund genug für Sascha Grimlitza, Dennis Wieg, Michel Mc Laren und Sophie Rheinsberg von der Glinder Wehr, sich nun auch verstärkt um dieses Medium zu kümmern. Zu den „Zulieferern“ zählen vor allem auch die Feuerwehr-Fotografen Maximilian Protze und Jeton Aliji. Doch noch weit mehr Kameraden um den FF-Pressesprecher Tom Reher sorgen fast täglich für Meldungen, Bilder, Videos und Hintergrundinformationen auf der Website, bei Facebook und jetzt Instagram.

Hier ist der Link zum neuen Instagram-Kanal der Glinder Feuerwehr: https://www.instagram.com/feuerwehrglinde/

 

Michel Mc Laren, Dennis Wieg, Sophie Rheinsberg und Sascha Grimlitza (v.l.) kümmern sich zukünftig auch noch um das neue Instagram-Profil der Glinder Feuerwehr. Foto: fpr

Glinde (fpr). Sicherlich haben Sie es gemerkt: Natürlich war der Feuerwehr-Abschleppwagen, der bei der Glinder Feuerwehr gestern (01.04.2019) offiziell in Dienst gestellt worden sein soll, ein Aprilscherz. Idee und Ausarbeitung lag dabei vor allem bei den Kameraden Jeton Aliji, Patrick Hammer, Michel Mc Laren und Dennis Wieg vom Team „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/PR“ der Freiwilligen Feuerwehr.

Und dennoch: Es war zwar ein Scherz mit Augenzwinkern, aber zu einem mehr als ernsten Thema. Denn häufig werden die Einsatzkräfte der Wehr bei Alarmen, wo es oft auf Sekunden ankommt, von falsch parkenden Fahrzeugen behindert. Von Zeit zu Zeit verschafft sich die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Ordnungsamt einen Überblick über die Parksituationen in bekannt „berüchtigten“ Wohngebieten der Stadt.

Tatsächlich aber sind dafür vorrangig die neuen Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung zuständig.

Wir waren aber begeistert über die große Resonanz auf unseren Aprilscherz und die vielen Kommentare, insbesondere auch in den sozialen Medien. Dank gebührt aber auch den Personen, die wir mit Zitaten in unserer Pressemeldung unterstützend haben zu Wort kommen lassen: unserem Gemeindewehrführer Michael Weidemann, den beiden Zugführern Sascha Grimlitza und Boris Krause, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Feuerwehr Glinde e.V. Ullrich-Michael Bödeker, Stormarns Kreisbrandmeister Gerd Riemann, Ordnungsamtsleiter Bernd Mahns, Glindes Polizeichef Axel Schindler und nicht zuletzt dem Inhaber Michael Struck der gleichnamigen Firma „Struck – Hamburg, Pannen- und Bergungsdienst e.K.“ aus Hamburg.

Von dort kam nämlich der Abschleppwagen im Original, den aber beruflich tatsächlich ein Glinder Feuerwehrmann steuert. Insofern spielt in unserem Aprilscherz auch das Thema der Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für die ehrenamtlichen Einsätze unentgeltlich freistellen, eine Rolle.

Ach ja, und so ganz abwegig ist ein Abschleppwagen bei der Feuerwehr nun auch wieder nicht. Bei der Feuerwehr Wiener Neudorf in Österreich gibt es ein solches Fahrzeug, Kreisbrandmeister Gerd Riemann will einen bei der Berufsfeuerwehr Augsburg gesehen haben, die Firma Falck in Dänemark übernimmt nicht nur Brandschutz sondern auch Bergungen mit Spezialfahrzeugen und ein gar nicht so weiter Blick nach Hamburg zeigt, dass dort die Berufsfeuerwehr in ihren Außenstellen zwei Vorausrüstwagen mit Abschleppeinrichtung stationiert hat, um verunfallte Fahrzeuge schnell aus dem Elbtunnel bergen zu können.

Wen es interessiert, mag dazu einfach bei Google nachschauen.

Wir, die Mitglieder der Glinder Feuerwehr hatten jedenfalls mächtig viel Spaß und freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn es bestimmt wieder heißt: „April, April!“.

Die Ideengeber der Glinder Feuerwehr vor dem originalen Abschleppwagen der Firma Struck: Patrick Hammer, Dennis Wieg, Michel Mc Laren und Jeton Aliji (v.l.). Foto: fpr

Glinde (fpr). Gewalt gegen Einsatzkräfte, Gaffer, die Rettungseinsätze behindern, fehlende Rettungsgasse – alles Themen, die auch die Feuerwehren beschäftigt. Da sind Falschparker auf Hydranten oder in Feuerwehrzufahrten fast schon ein kleineres, aber dennoch lebensgefährliches Übel. Leider halfen bislang auch Hinweise durch intensive Brandschutzaufklärung nichts. Doch hier ist der Glinder Feuerwehr jetzt ein besonderer Coup gelungen.

Sie erhielt kürzlich als Spende an den Förderverein der Feuerwehr Glinde e.V. einen gebrauchten Abschleppwagen, der entsprechend den Anforderungen umgerüstet wurde und ab dem 1. April nun zum Einsatz kommen soll. „Dieses Fahrzeug rückt bei entsprechenden Alarmstichworten insbesondere in erfahrungsgemäß bekannt problematischen Wohngebieten in unserem Löschzug mit aus und kommt bei besonders prekären Behinderungen sofort zum Einsatz“, schildert Gemeindewehrführer Michael Weidemann erfreut die hervorragenden Wirkungsmöglichkeiten des neuen Einsatzfahrzeuges.

Die Absprachen mit der Polizei und der Glinder Ordnungsbehörde sind stets garantiert. Ob allerdings die Feuerwehr mit ihrem Gefährt auch zur Unterstützung der ebenfalls ab April in Glinde tätigen Verkehrsüberwachern angefordert werden soll, ist noch nicht „in trockenen Tüchern“. Laut Ordnungsamtsleiter Bernd Mahns laufen die letzten Absprachen zwischen der Stadtverwaltung und der Wehrführung noch. „Hier ergeben sich unter Umständen ideale Amortisierungschancen im Rahmen der Anschubfinanzierung“, sagt Mahns mit einem zwinkernden Auge. Denn: Die Stadt übernimmt die Unterhaltskosten für den Abschleppwagen.

Dieser Deal ist dabei kein Konkurrenzunternehmen zur freien Wirtschaft. Dies bestätigt unter anderem Inhaber Michael Struck der gleichnamigen Firma „Struck – Hamburg, Pannen- und Bergungsdienst e.K.“ aus Hamburg. „Wir haben selber Mitarbeiter im Unternehmen, die bei einer Freiwilligen Feuerwehr wie Glinde ihren ehrenamtlichen Dienst verrichten und die wir für ihre Einsätze unentgeltlich freistellen“, so der Unternehmensleiter. Und weiter: „Da kommt es auf den einen oder anderen Wagen, der Rettungswege versperrt, bei unserem Geschäftsvolumen nicht d’rauf an.“

Diese versierten Angestellten besetzen nunmehr zeitnah im Alarmfall den Feuerwehr-Abschlepper und brauchten in puncto Fahrzeugtechnik nicht mehr zusätzlich unterwiesen werden. Besonders hartnäckigen „Kunden“ droht gegebenenfalls noch ein zusätzlicher Verlust, vor allem, wenn sie ihre Strafgebühren nicht bezahlen sollten oder ihren Wagen nicht wieder abholen. Die Glinder Feuerwehr-Zugführer Sascha Grimlitza und Boris Krause, die auch für die Ausbildung der Feuerwehrleute zuständig sind, befinden sich nämlich stetig auf der Suche nach Objekten für die technische Hilfeleistung. „So wäre es leichter, an den Fahrzeugen auch mal unsere hydraulischen Rettungsscheren anzusetzen“, geben beide ihre Hoffnung unisono zum Ausdruck.

Selbst Stormarn Kreisbrandmeister Gerd Riemann aus Reinfeld ist erstaunt: „In Glinde wundert mich schon seit langem gar nichts mehr. Dieses sinnhafte Fahrzeug wird wohl aber für andere Kommunen eine Signalwirkung haben.“

Ullrich-Michael Bödeker, Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Glinde e.V., ist jedenfalls stolz auf diese Errungenschaft. „Damit konnten wir wieder einmal Bedürfnisse unserer Wehr sinnvoll und nachhaltig fördern“, gibt er preis und verspricht, zukünftig auch noch weitere Unterstützungen ins Visier zu nehmen.

 

Der neue Glinder Feuerwehr-Abschleppwagen geht ab dem 1. April unter der Bezeichnung ASF1 und unter der Funkrufnummer „Florian Stormarn 80-04-01“ an den Start. Foto: fpr

Erste Proben mit dem neuen Abschleppwagen haben bereits durch geschultes Fachpersonal auf dem Gelände der Glinder Feuerwache stattgefunden. Foto: fpr

Glinde (fpr). In einer sehr realistischen Übung haben am 9. März 2019 erstmals Polizeibeamte aus dem Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Ratzeburg und der Rettungsdienst Stormarn die Bewältigung einer Amoklage (sogenannte LEBEL = lebensbedrohlichen polizeilichen Einsatzlage) am Glinder Schulzentrum durchgespielt. An der Übung waren neben der PD Ratzeburg auch der Rettungsdienst-Verbund Stormarn sowie das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg und zahlreiche Verletztendarsteller beteiligt. Unterstützt wurde die PD Ratzeburg von der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. In deren Feuerwache wurden unter anderem die Übungsteilnehmer vom ASB-Betreuungszug versorgt. Ziel der Übung war das Trainieren des taktische Vorgehens in LEBE-Lagen, der praktischen Anwendung von geschulten taktischen und organisatorischen Maßnahmen, der Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Regionalleitstelle der Polizei sowie der Kommunikation und Abstimmung mit dem Rettungsdienst. Mehrere Beobachter von Polizei, Rettungsdienst und der Feuerwehr haben den gesamten Übungsverlauf verfolgt.

Unter den Beobachtern der Übung befand sich auch die Wehrführung und weitere Führungskräfte der Glinder Feuerwehr. Foto: fpr

 

 

Das Fahrzeugaufgebot von Polizei und Rettungsdienst auf dem Hof der Feuerwache Glinde. Fotos: fpr

 

Die Versorgung der Übungsteilnehmer durch den ASB in den Räumlichkeiten der Glinder Feuerwache. Fotos: fpr

 

Die Verletztenablage und -sammelstelle der Übung befand sich ebenfalls in der Fahrzeughalle der Glinder Feuerwache. Fotos: fpr

 

 

 

 

 

 

 

   
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