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„Hoher“ Besuch beim vergangenen Übungsdienst der Glinder Feuerwehr. Landesbrandmeister Frank Homrich aus Wedel begrüßte die angetretenen Kameraden, ließ sich bei einem Rundgang die moderne Feuerwache zeigen und setzte sich anschließend mit den beiden Wehrführern und den beiden Zugführern zu einem offenen Gespräch über „brandaktuelle“ Feuerwehr-Themen zusammen. Der erst Anfang 2018 zum Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein Gewählte zeigte sich überaus zufrieden und sichtlich angetan von den Eindrücken die er rundum in der Glinder Wache sammeln konnte. „Ich bin bestimmt nicht das letzte Mal hier gewesen und werde die Anregungen und Unterstützungsangebote bei meiner zukünftigen Arbeit in Kiel mit einfließen lassen“, versprach der 60-Jährige nach rund vierstündigem Aufenthalt bei seiner Verabschiedung.

 

Zugführer Boris Kraus und Sascha Grimlitza sowie der stellvertretende Wehrführer André Rheinsberg (v.l.) und Wehrführer Michael Weidemann (re.) empfingen den Landesbrandmeister Frank Homrich zu seinem „Antrittsbesuch“ in der Glinder Feuerwache. Foto: fpr

Glinde (fpr). Mit einer gelungenen Feierstunde konnte die Jugendfeuerwehr Glinde (Lkrs. Stormarn/SH) jetzt auf ein rundes Jubiläum zurückblicken. Anfang 1978 wurde sie mit damals ausschließlich 25 Jungen gegründet. Noch heute sind immerhin stolze zehn von ihnen aktive Mitglieder in der Glinder Wehr. Die aktuell 33 Mitglieder starke Jugendfeuerwehr um Jugendgruppenleiter Tom Seiffert zählt 24 Jungen und neun Mädchen im Alter von zwölf bis 18 Jahren, auch mit Migrationshintergrund. In den vier Jahrzehnten ihres Bestehens gab es bislang nur sieben Jugendfeuerwehrwarte. Als erster in der Riege ist der leider schon verstorbene Karl-Heinz Köhler (1978 bis 1982) zu nennen. Ihm folgten: Dieter Schütt (1982 bis 1984), Rudolf Engling (1984 bis 1987), Tom Reher (1987 bis 2001), Patrick Awe (2001 bis 2013), Dominic Rzadki (2013 bis 2015) sowie der heutige Jugendfeuerwehrwart Dieter Rohde (seit 2015). Sie alle sind ebenfalls Mitglieder der Einsatz-, Reserve- oder Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Dabei hat es Tom Reher in seiner Amtszeit von 1997 bis 2002 sogar zum stellvertretenden Landes-Jugendfeuerwehrwart von Schleswig-Holstein gebracht. In der insgesamt 95 Mitglieder (davon 15 Frauen) umfassenden aktiven Wehr kommen mithin 65 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr; das sind seitdem mehr als 68 Prozent. Allein im 19 Mann starken Wehrvorstand blicken 18 Mitglieder auf eine Jugendfeuerwehrzeit zurück; das sind sogar knapp 95 Prozent. Jedes Jahr werden drei bis fünf Mitglieder von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen. Daher kommt es nicht von ungefähr, dass die aktive Wehr ein Durchschnittsalter von jungen 38 Jahren hat. Dank vielfältiger Aktivitäten kann sich die Glinder Jugendfeuerwehr nicht über Nachwuchsmangel beklagen. Es wollen so viele Jugendliche der Stadt eintreten, dass über die maximale Mitgliederstärke von 40 hinaus ein Aufnahmestopp verhängt und eine Warteliste eingeführt werden musste. Das Team um Jugendfeuerwehrwart Dieter Rohde und seine Stellvertreter besteht aus einer stattlichen Anzahl weiterer Betreuer und Helfer. Doch über Hilfe und Unterstützung aus der aktiven Wehr brauchen sich die Nachwuchsfeuerwehrleute von morgen ohnehin keine Sorgen zu machen. Die Wehrführung gewährt ihnen den gesamten Fuhrpark samt aller Gerätschaften für Dienst- und Ausbildungszwecke. Und der Förderverein der Feuerwehr Glinde e.V. gibt finanzielle Fördermittel dazu. Das kommt vor allem auch den internationalen Begegnungen nach Finnland, Frankreich, Ungarn und Portugal zugute. Herzlichen Glückwunsch!

Sechs der Glinder Jugendfeuerwehrwarte seit Gründung der JF Glinde: Dominic Rzadki, Patrick Awe, Rudolf Engling, Dieter Schütt, Dieter Rohde und Tom Reher (v.l.). Foto: fpr

Büsum/Glinde (fpr). Auftaktveranstaltung der NDR-Sommertour 2018 gestern (07.07.2018) vor traumhafter Kulisse mit 15.000 Besuchern am Südstrand von Büsum. Beim Kick-Off ließen sich die sechs Bürgermeister der diesjährigen Sommertourstationen über die raue Nordsee schippern. Bei starkem Wind und hohen Wellen mussten ihre Bootsleute ganz schön in die Pedalen treten. Beim Bürgermeisterwettkampf lieferten sie sich in Tretbooten über die 100 Meter-Strecke spannende Rennen. Mit dabei: Glindes Bürgermeister Rainhard Zug, der sich spontan von der Freiwilligen Feuerwehr zwei Mitglieder engagiert hatte. Koljan Rothelius (25) und Lukas-Sebastian Karasch (23) zählten zu seinem Team. Doch auch wie die Konkurrenzmannschaft unter Bürgermeister Andreas Thiede aus Lauenburg schieden die Glinder schon in der Vorrunde aus. So lieferten sich im Finale Itzehoe und das Amt Mittleres Nordfriesland ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur Ziellinie und erhielten beide eine Siegprämie. Am 18. August macht die Sommertour dann mit den NDR-Moderatoren Vèrena Püschel und Horst Hoof zur Stadtwette bei uns in Glinde Station.

Norddeutschlands modernste Feuerwehrwache

Die ersten Planungen für den Neu- bzw. Umbau des Glinder Feuerwehr-Gerätehauses begannen bereits im April 2010. Nach vier Jahren Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeit wurde am 30. Mai 2014 eines der größten Glinder Bauvorhaben vollendet: Die Einweihung des neuen Feuerwehr-Gerätehauses! Damit hat die Stadt momentan Norddeutschlands modernste Feuerwache.

 

 

Der erweiterte Neubau umfasst mehr als 1.200 Quadratmeter, davon alleine die neue Fahrzeughalle mit rund 650 Quadratmetern für elf Fahrzeugstände und 140 Quadratmeter für großzügige Umkleideräume mit 110 Spinden. Im zweiten Bauabschnitt wurde der Altbau mit einer Grundfläche von zirka 740 Quadratmetern Grundfläche saniert. Hier entstanden unter anderem ein Versammlungs- und Schulungsraum für knapp 200 Personen sowie Räumlichkeiten für die Administration. Kosten des Gesamtprojekts: rund 4,65 Millionen Euro.

Einen Einblick in unser Gerätehaus erhalten Sie unten auf dieser Seite in unserer Fotogalerie.

 

 

 

Glinde (fpr). Jetzt ist es wieder einmal soweit: Die Glinder Feuerwehr öffnet am Samstag, 30. Juni 2018, ihre Tore und fährt die Einsatzfahrzeuge zur Besichtigung auf den Hof der Feuerwache am Oher Weg 8. Der Tag der offenen Türbeginnt um 11:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Eingeladen sind alle Interessierten, Familienangehörige, Kameraden umliegender Wehren sowie Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus hat sich bereits hoher Besuch angekündigt: Unter anderem wird Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote erscheinen und sich einen persönlichen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Glinder Wehr machen.

Besucher können bei einem Rundgang die Feuerwache besichtigen, sich alles erklären lassen und die Ausstellung des Fuhrparks bewundern. So wird an diesem Tag auch ein neues Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehältern offiziell übergeben. Neben Souvenirs bieten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute an diesem Tag hinsichtlich der Fußball-Weltmeisterschaft eine Tauschbörse für Panini-Bilder an. Apropos Bilder: Feuerwehrleute stehen für Selfies zur Verfügung, um Erinnerungsfotos zu machen.

Insbesondere für Familien mit Kindern gibt es ein breites Angebot für Spiel, Spaß und Spannung. So zum Beispiel eine Hüpfburg, ein Bobbycar-Rennen, das Zielspritzen und das Schläuche-Kegeln, was von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr betreut wird. Für die Nachwuchsfeuerwehrleute gibt es im Rahmen des Tags der offenen Türein Jubiläum zu feiern. Denn: Die Glinder Jugendfeuerwehr blickt auf ihr 40-jähriges Bestehen zurück.

Die Feuerwehrleute beraten und geben Brandschutztipps sowie über die Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten. Ferner kann ein verrauchtes Zelt erkundet werden. Auch der Förderverein der Feuerwehr Glinde ist mit einem eigenen Stand vertreten. Vorführungen und Möglichkeiten zum Mitmachen runden schließlich das Programm ab.

Für die Verpflegung ist gesorgt. Speisen und Getränke werden den ganzen Tag über zu zivilen Preisen angeboten. Und für die musikalische Begleitung sorgt das Landesfeuerwehrorchester aus Großhansdorf. Ein Tipp für die Autofahrer: Parklätze stehen am Marktplatz und auf dem Gelände des Schulzentrums zur Verfügung. Die Zufahrt hier führt über den Hirtenweg.

  

   

Jahresbericht FF-Glinde 2017  

   
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